Falsche E-Mail-Adressen

Ich frage mich in letzter Zeit ob Kontaktformulare so unbedingt für Anfragen geeignet sind. Es ist nicht das erste mal das ich eine Frage (z.B. über Wikis und Weblogs allg.) über das Formular auf www.vlad-design.de bekomme und ich dann fleissig antworte und am Ende die Nachricht nicht abschicken kann, weil der Fragesteller die E-Mail-Adresse falsch eingetragen hat.

Genau wie heute, ein Herr S. H. aus H. hatte einige Fragen zu Wikis und ich habe eine sehr ausführliche Antwort gegeben und konnte sie leider nicht absenden, da seine angegebene Adresse leider falsch ist. Zumindest kann mein Mail-Programm mit dieser Adresse nix anfangen.

Dies wäre mit einem schlichten Mail-Link nicht passiert.

Diesen Blogartikel teilen:

Vladimir

Vladimir Simović arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

Verwandte Beiträge

5 Gedanken zu „Falsche E-Mail-Adressen“

  1. Das hatte ich auf meiner Webdesign-Site auch schon. Denke, wer seine Adresse nicht angibt, will auch keine Antwort. Und ich glaube, ein wenig Aufmerksamkeit beim Tippen kann nicht zuviel verlangt sein.

    Ich habe eine E-Mail-Syntaxprüfung im Formular, und hatte schon mal einen Besucher, der eine HTML/Javascript-Problemstellung hatte und ganz offensichtlich auf eine Antwort hoffte – sich aber richtig Mühe gab, anstelle seiner echten E-Mailadresse eine Fake-Adresse einzutragen, damit er das Formular abschicken konnte. So etwas muss man anscheinend in Kauf nehmen…

    Andererseits… für jeden solcherart schiefgegangenen Kontaktversuch müsste man eigentlich einen Spammer totschlagen.

  2. Warum sollten sie nicht dafür geeignet sein?

    Wer in einem Formular eine falsche Emailadresse als Antwortadresse angibt, hat sich entweder verschrieben = ärgerlich oder er hat nicht nachgedacht, dass er nur dann einen Antwort bekommen kann, wenn er seine richtige Emailadresse rausrückt = dämlich.

    Wahrscheinlich könntest Du Dir selber Arbeit beim Antworten sparen, aber deswegen eine Emailadresse als Mailto-Link den Spamern zum Frass vorwerfen?

  3. Ärgerlich, machst du dir schon die Mühe zu Antworten und dann sowas. Ich kenne das aus unserem Forum, dort muss man durch Klick auf Aktivierungslink in der Mail seinen Account freischalten! Es wird auch darauf hingewiesen… trotzdem gibts es noch genug die eine falsche EMail eintragen und mich fragen warum sie sich nicht einloggen können! Ist sowas nicht zu realisieren, die Anfrage über das Kontaktformular muss der Benutzer erst freischalten durch Aktivierungslink in seiner Bestätigungsmail!? Dann würdest jedenfalls nur noch echte Adressen bekommen!

  4. Hi rk,

    Dein vorgeschlagener Workaround würde das Prinzip eines Formulars ad absurdum führen, da diese (Formulare) normalerweise dazu genutzt werden, E-Mails ohne die Notwendigkeit eines Mailprogramms abzuschicken. Der einzige Vorteil eines Formulars läge dann in der Verschleierung der E-Mail-Adresse des WebSite-Betreibers – welche im Impressum aber sowieso auftauchen muss bzw. müsste; und somit würde die Verschleierung auch unnötig werden. Und dann könnte man formulare auch gleich gänzlich abschaffen :mrgreen:

    Just my 2 cents…

  5. Hi,

    wenn man mehr Sicherheit haben will, als eine Syntaxt-Prüfung bietet, könnte man auch PHP´s checkdnsrr nutzen. Diese Funktion prüft, ob hinter der angegebenen Domain auch ein DNS-Eintrag steckt. Also ich@spassamdienstag.de dürfte false liefern.

    Diese Methode ist natürlich für Kontakt-Formulare etwas aufdringlich, aber wenn man auf jeden Fall eine richtige Adresse haben will… (z.B. bei Händler-Registrierungen)

    Hier ein Beitrag dazu: http://www.sitepoint.com/article/users-email-address-php

    oerdec//

Kommentare sind geschlossen.